Der Autor

Mein Name ist Michael Doering, ich bin Musiker, Komponist, Texter und Autor, betreibe meinen eigenen kleinen Verlag englisch-jetzt! und ein Tonstudio. Nachdem ich 10 Jahre lang mit diversen Beatles Tribute Shows durch halb Europa getourt bin, veröffentliche ich seit einigen Jahren unter dem Pseudonym “”Mike Wilbury” zusammen mit meinen englischen Musikerkollegen CDs und Bücher zum Thema “Englisch lernen für Kinder mit Musik”.

Warum schreibe ich über Musikinstrumente? Und woher habe ich meine Informationen? Ich kam erst im frühen Teenageralter zur Musik. Davor habe ich zwar als Kind Programme durchlaufen, wie musikalische Früherziehung, Glockenspiel, Blockflöte… aber all das hat mich nicht sonderlich motiviert, weitere Instrumente zu erlernen. Für mich war es der plötzliche und unerwartete Einfluss der Beatles, der mich zur Musik brachte – 10 Jahre nach deren Auflösung. Ich musste einfach eine Gitarre haben, es war ein innerer Zwang, dieses Instrument zu spielen. Sollten Sie ähnliches bei Ihrem Kind feststellen, so unterstützen Sie es bitte!

Bei mir ging dann alles ziemlich schnell. Konzertgitarre, Westerngitarre, E-Gitarre, Bass, Klavier… Nach dem Abitur machte ich eine Ausbildung zum Musikalienhändler. Dieser relativ unbekannte Beruf ist dem des Buchhändlers recht ähnlich. Man bekommt im Rahmen der Ausbildung viele Informationen über sämtliche gängigen Instrumente aber auch über Musikgeschichte, Komponisten und deren Werke. Zum 1. August 2009 wurde der Ausbildungsberuf des Musikalienhändlers übrigens modernisiert und umbenannt zum Musikfachhändler. Zu meiner Zeit wurde das gesamte Wissen über Musikinstrumente, Musikgeschichte und klassische Komponisten im Rahmen eines (aberwitzigen) zweiwöchigen Prüfungslehrgangs abgefragt. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich alle Arien aus allen bekannten Opern aller bedeutender Komponisten auswendig. Wie Sie vielleicht ahnen, lagen meine eigenen Interessen jedoch woanders. Egal! Während dieser Ausbildung war ich de facto 2 Jahre Musikinstrumenten-Fachverkäufer in einem traditionellen Bielefelder Musikinstrumenten-Fachgeschäft. Nicht der schlechteste Ausgangspunkt, um sich ein breites Wissen über Musikinstrumente anzueignen. Hierbei habe ich aber nicht nur vieles über Instrumente gelernt sondern ebenso viel über die Kunden. Wer waren diese Kunden? Zu 90 % Eltern, die ein Musikinstrument für ihren Sohn und/oder ihre Tochter suchten. Nur die wenigsten dieser Eltern wussten vorher, wonach genau sie suchten. Viele wussten nicht einmal, was sie ungefähr suchten und einige hatten keinen blassen Schimmer, was sie suchten! Nach der Ausbildung kehrte ich dem Musikalienhandel zwar den Rücken, doch als Berufsmusiker habe ich nach wie vor ständig mit Musikinstrumenten zu tun. Als meine eigenen Töchter begannen, sich ernsthaft für Musik und die verschiedenen Instrumente zu interessieren, musste ich mich mit dem Thema noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive auseinandersetzen. Interessant dabei für mich: Beide Töchter (inzwischen 13 und 15 Jahre alt) haben in ihrer frühen Kindheit exakt dieselben Erfahrungen mit Musik gesammelt, beide haben genau denselben Hintergrund. Doch eine der beiden zeigte nur wenig Interesse, ein Instrument zu erlernen und hörte nach einer Weile wieder auf, die andere steht heute an der Schwelle zu einer professionellen Musikerkarriere (vgl. den Clip unten auf ihrem YouTube Kanal). Ziel dieses Online-Angebotes ist es, auch anderen Eltern beim Thema “Musikinstrument für mein Kind” ein wenig die Unsicherheit zu nehmen. Mein persönliches Fazit: Kinder ermutigen zum Musikunterricht: Ja – Drängen oder gar zum Üben zwingen: Nein!